Kärntner Bioweidegans
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Bioweidegans

Warum Bio?

Die Biolandwirtschaft gilt als die umweltschonendste Form der Landbewirtschaftung. Bio ist aber mehr als der Verzicht auf Chemie oder Gentechnik.

Dahinter steckt ein ganzheitlicher Ansatz, auf dessen Basis hochwertige Lebensmittel unter Schonung der natürlichen Ressourcen erzeugt werden. Das heißt konkret:

Geschlossene Kreisläufe. Betriebsmittel werden nach Möglichkeit nicht zugekauft, sondern es wird wieder verwendet, was am Hof anfällt. Das gilt besonders für Kompost und Düngemittel (Mist, Gülle).

Kein Kunstdünger. Biobetriebe verwenden beim Anbau von Getreide, Feldfrüchten, Obst und Gemüse keine umweltschädigenden und energieintensiven Kunstdünger.

Keine synthetischen Pflanzenschutzmittel. Biobäuern bringen keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel aus, sondern halten Schädlinge, Krankheiten und Unkräuter durch Förderung des ökologischen Gleichgewichts in Schach.

Schonende Bodennutzung. Durch schonende Bearbeitung, Ausbringung natürlicher Dünger und ausgewogene Fruchtfolgen werden die Bodengesundheit und –fruchtbarkeit gefördert.

Artgerechte Tierhaltung. In der Biolandwirtschaft werden die Nutztiere besonders tierfreundlich gehalten. Futtermittel müssen ebenfalls biologischer Herkunft sein, Leistungsförderer oder Antibiotika sind verboten.

Nützen natürlicher Selbstregulierungsmechanismen. Bei der biologischen Landwirtschaft wird auf natürliche Regulationsmechanismen und Selbstheilungsprozesse in intakten Ökosystemen gesetzt.

Keine Gentechnik. Biobauern verzichten ausnahmslos auf den Einsatz von Gentechnik

Strikte Kontrollen. Bio-Lebensmittel unterliegen besonders strikten Kontrollen. Gemäß der EU-Verordnung 2092/91 müssen alle biologisch produzierenden Betriebe und deren Erzeugnisse strengstens überprüft werden. Die Biokontrollen werden durch staatlich autorisierte Prüfstellen beziehungsweise von der österreichischen Lebensmittelbehörde durchgeführt und müssen von den Bauern selbst bezahlt werden. Sie erfolgen mindestens einmal pro Jahr unangemeldet direkt am Hof. Jeder Biobauer muss einen Vertrag mit einer staatlich autorisierten Kontrollstelle vorweisen können. Mindestens einmal im Jahr werden alle Biobetriebe auf Einhaltung aller gesetzlichen Richtlinien überprüft - und zwar sowohl bei der Produktion, als auch bei der Verarbeitung. Verstöße werden je nach Schwere des Vergehens mindestens mittels Verwarnung, in schlimmeren Fällen aber auch durch Aberkennung des Bio-Status und mit der Rückzahlung von Fördermitteln geahndet.

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