Kärntner Bioweidegans
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Bioweidegans

Geben Sie der Stopfleber keine Chance!

Der Lebensmittelhandel importiert verstärkt tiefgekühlte Gänse aus dem Ausland. Einzel- und Großhandel überbieten sich mit Dauertiefpreisen. Die Kärntner Gastronomie hat der Stopfleber nicht abgeschworen. Bleibt einem da der Ganslgenuss nicht im Hals stecken?

Auf den ersten Blick erscheinen schnell gemästete Gänse aus dem Ausland mit einem Endverbraucherpreis von 5,90 Euro je kg günstig. Doch betrachtet man einige Details näher, sieht die Sache ganz anders aus.

1. TIERSCHUTZ
Tiefkühlfleisch aus Stopfmast wird in österreichischen Supermärkten im großen Stil verkauft, wird jedoch vom Handel nicht als solches deklariert. Die Ware kommt aus Ungarn, Frankreich und Bulgarien, wo die gewaltsame Fütterung von Gänsen im Gegensatz zu Österreich erlaubt ist. Den Gänsen wird zur Stopflebergewinnung mehrmals täglich ein Rohr in den Schlund gesteckt, durch den Maisbrei und Fett mit Druckluft eingeflößt wird. Das ungarische Parlament und die französische Nationalversammlung halten diese unsägliche Tierquälerei sogar für ein „schützenswertes nationales Traditionsgut“.
Neben der Stopfmast ist in den genannten Importländern die Gewinnung von Daunen durch Lebendrupfen gang und gäbe - und in Österreich natürlich verboten. Lebendrupfen ist vergleichbar mit dem Haare ausreißen beim Menschen und für das Geflügel daher extrem schmerzvoll. Als Biobauern und als Konsumenten lehnen wir die Stopfleberproduktion und das Lebendrupfen kategorisch ab!

Gesünder. Unsere "Kärntner Bioweidegänse" sind im Vergleich zur importierten Tiefkühlware gesünder und muskulärer. Sie sind nämlich von morgens bis abends auf der Wiese, dürfen täglich mehrere Kilometer watscheln und sich ausschließlich mit saftigem Grünfutter (Weidegras, Klee, Luzerne und dgl.) ernähren. Am Abend im schützenden Stall füttern wir eine beschränkte Menge Biogetreide wie Hafer und Gerste hinzu. Sämtliche Futterkomponenten unserer Tiere - von der Aufzucht bis zur Endmast - sind frei von Pflanschutzmitteln (Pestiziden) und gentechnischer Veränderung.

Längere Lebensdauer. Die "Kärntner Bioweidegänse" bekommen viel mehr Zeit zum Aufwachsen wie Billigtiere aus dem Ausland. Die massiv propagierte "Ungarische Frühmastgans" beispielsweise kommt nach rund 12 Wochen zur Schlachtung. Die Lebensdauer der "Kärntner Bioweidegans" beträgt dagegen 24 bis 28 Wochen. Unsere Tiere erhalten weder Antibiotika noch Leistungsförderer.

Wie gewachsen. Haben Sie schon einmal überlegt, warum die im Supermarkt erhältlichen Gänse alle zwischen 2,80 und 3,60 kg schwer sind? Unsere Antwort: Die "Kärntner Bioweidegänse" sind "wie gewachsen" und bratfertig erhältlich von 3 bis 5,50 kg!

Schlachtung. Ein wichtiges Qualitätskriterium der "Kärntner Bioweidegänse" ist die stress-schonende Schlachtung. Diese erfolgt in zertifizierten Schlachträumen, entweder am eigenen Bauernhof oder durch das Anmieten eines Schlachtraumes in Betriebsnähe. Vor dem Schlachtvorgang werden die Tiere, wie in Österreich gesetzlich vorgeschrieben, betäubt.

Fazit. Der bewusste Griff zur "Kärntner Bioweidegans" ist ein echter Beitrag zu mehr Tierschutz.

2. UMWELTSCHUTZ
Die "Kärntner Bioweidegans" kommt zu 100 Prozent aus Österreich, angefangen bei den Elterntieren über die Gössel bis hin zum Endprodukt. Die "Kärntner Bioweidegans" ist ein Regionalprodukt, das in Zeiten des Klimawandels und des damit verbunden Rufs nach kurzen Transportwegen eine wichtige Rolle spielt. Die Biolandwirtschaft gilt zudem als die umweltschonendste Form der Landbewirtschaftung.

Fazit. Der bewusste Griff zur "Kärntner Bioweidegans" ist ein echter Beitrag zu mehr Umweltschutz.

3. QUALITÄT IN DER KÜCHE
Erreichen die Tiere in Stallhaltung mit intensiver Maisfütterung bereits nach 12 Wochen ihr Endgewicht ("Frühmastgans"), so werden "Kärntner Bioweidegänse" über 24 bis 28 Wochen großgezogen. Die Futterbasis ist Gras, Hafer und anderes Getreide. Die unterschiedliche Fütterung macht sich bei der Zubereitung bemerkbar. Die schnell aufgezogene und viel fettere Gans aus der Stallhaltung verliert beim Braten viel Fett. Von einer vier Kilo schweren, meist tiefgekühlten Stallgans verbleiben so nur etwa 2,4 kg in der Pfanne. Eine vergleichbare "Kärntner Bioweidegans" wiegt als fertiger Festtagsbraten hingegen noch immer rund 3,2 kg.

Fettärmer. "Kärntner Bioweidegänse" sind fettärmer als herkömmliche Mastgänse. Durch die viele Bewegung zeichnen sie sich durch ein dunkleres Fleisch, das feinfasrig ist, zart, aromatisch mit typischen feinen Geschmack.

G'schmackiger. Das langsamere Wachstum der "Kärntner Bioweidegänse" garantiert auch einen saftigeren Festtagsschmaus, da kaum Wasser in das Fleisch eingelagert wird, das dann ohnehin beim Braten austreten würde. Zusätzlich sorgt die Abreifung nach der Schlachtung für ein mürberes Fleisch, in das der Saft besser eindringen kann.

Fazit. Der bewusste Griff zur "Kärntner Bioweidegans" ist ein echter Beitrag zu mehr Gaumenfreuden.

Was die "Kärntner Woche" zum Thema meint, lesen Sie hier:
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